Christian
Camenzind will zur Risikovermeidung seine Kunden
verstehen
Gerade in den
letzten Monaten wurden Millionen von Menschen in aller Welt mit
dem Horror-Szenario konfrontiert, wenn das Kapital plötzlich
verloren ist. Ob man nun in Aktien, in Zertifikate oder in eine
sonstige Anlage mit Wertverlust-Risiko investiert hat; die
Gefahr des Kapitalverlustes war ständig vorhanden und hat sich
nun zu einem grausamen Schicksal entwickelt. Als wäre dies
nicht schon dramatisch genug, fühlen sich viele Privatanleger
nun auch noch von ihrem Kundenberater betrogen. Viele waren
angeblich nicht darüber informiert, dass ein plötzlicher
Wertverlust möglich ist. Die Kundenberater weisen diesen
Vorwurf wiederum von sich und behaupten, man habe jeden Anleger
über die Risiken aufgeklärt. Stellt sich also die Frage, wer
nun im Recht ist. Haben die privaten Geldanleger vielleicht
einfach die Risiken nicht wahrgenommen, obwohl man darauf
hingewiesen hatte? Oder liegt die Schuld vielleicht doch bei
den Banken, weil die Service-Mitarbeiter keine umfangreiche
Beratung vorgenommen haben? Im Nachhinein ist diese Frage
schwer zu beantworten. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass
die Schuld bis zu einem gewissen Grad auf beiden Seiten liegt.
Die Kundenberater haben vermutlich auf die Risiken hingewiesen,
taten dies jedoch nicht deutlich bzw. energisch genug, sodass
die Anleger die Risiken unterschätzt haben.
Christian
Camenzind von der Privatbank Sal.
Oppenheim hat sich erst kürzlich bezüglich dieses Themas zu
Wort gemeldet und dabei unterstrichen, wie wichtig eine
umfangreiche Kundenberatung ist. Laut seiner Aussage ist es
die Aufgabe eines jeden Beraters, den Kunden zu verstehen,
auf seine Bedürfnisse einzugehen, gleichwohl aber auch auf
das eventuell vorhandene Risiko hinzuweisen. Der Kunde soll
eben verstehen, für was für eine Art von Anlage er sich
entscheiden könnte und was dahinter steckt.
Dass die Kunden von den Seiten der Bank besser beraten werden
müssen, wurde auch von Verbraucherschützern immer öfter betont.
Wer sein hart verdientes Geld in eine Anlage investiert, hat
schließlich das Recht darauf, über diese Anlage umfassend
informiert zu werden. Gleichzeitig wurde aber auch erwähnt,
dass die Schuld am Wissensmangel oftmals auch zu einem gewissen
Teil bei den Verbrauchern selbst liegt. Denn wer sich nicht
eigenständig die Mühe macht, sich über die Vor- und Nachteile
einer Geldanlage zu informieren, der darf sich letztendlich
auch nicht wundern, wenn es plötzlich zu einem Verlust kommt.
Sogesehen sind beide Seiten, also sowohl die Anleger als auch
die Banken, dazu aufgefordert, die oft vorhandene Unwissenheit
zu beseitigen.
Christian Camenzind
Sal. Oppenheim definiert es als seine
wichtigste Herausforderung, den Kunden vor jeder Investition
genau aufzuklären. Er ist der Auffassung, nur wenn man den
Kunden versteht und ihn umfassend informiert, lässt sich das
Risiko minimieren. Für Christian Camenzind und seine
Mitarbeiter ist dies Grund genug, sich bei jeder Beratung
viel Zeit zu lassen und auf jede Frage genau einzugehen.
Schließlich möchte man, dass die Kunden genau wissen, auf
was für eine Anlage sie eingehen, wie hoch die Rendite sein
kann und welche Risiken eventuell zu befürchten
sind.
|